Ich probiere schon immer gerne neue Restaurants aus und seitdem ich Geld verdiene ist meine Frequenz was auswärts essen angeht deutlich hochgegangen. Aktuell verdiene ich zwar kein Geld, aber habe mehr Zeit und arbeite ja die meiste Zeit alleine. Deshalb verabrede ich mich oft zum Mittag- oder Abendessen mit Freunden oder solchen die es eventuell werden könnten. Manchmal arbeite ich auch gemeinsam mit einem meiner Co-working Buddies aus einem Café heraus. Da ich so natürlich eine Menge Läden in Köln und Umgebung kennenlernen, wollte ich euch heute einfach mal meine ‚last seven days of eating out‘ vorstellen. Vielleicht habt ihr ja auch Lust, den ein oder anderen Laden mal auszuprobieren.

Montag:
Der Montag ist früh gestartet. Ich hatte ein super ruhiges Wochenende und bin somit mit viel Energie um kurz vor 6 aus dem Bett gekippt. Da ich vormittags für einen Sportkurs angemeldet war, fiel Laufen weg und ich habe kurz nach einem Café gegoogelt, das bereits um 7 Uhr auf hat. Ergebnis: Zeit für Brot auf der Venloer Straße in Ehrenfeld. Die machen super leckere Backwaren dort. Für mich gab es allerdings nur einen Cappuchino mit Hafermilch und die ersten zwei Stunden Arbeit des Tages. Man kann dort gut mit Laptop sitzen, sollte aber wissen, dass es kein WLAN gibt. Eignet sich also nur für Tätigkeiten, für die man kein Internet braucht. Morgens ist dort auch ganz schön viel los, Leute kommen und gehen. Beim Schreiben stört mich ein Hintergrundgeräuschpegel aber nicht, von daher super.

Nach meinem ersten Training an diesem Tag (Functional Training im Krafthaus in Köln, auch sehr empfehlenswert :)) und noch einer kleinen Arbeitssession danach habe ich dann um 13:30 Uhr meine Mutter und meine Brüder zum Mittagessen in der Markthalle getroffen. Dort gibt es neben Blumenläden und Gemüseshop auch ein Restaurant namens Marx & Camboni, in dem super lecker und frisch gekocht wird. Dort habe ich Fisch gegessen, Wolfsbarsch mit Pfifferlingen und Salat. Das Essen dort hat aufgrund der hohen Qualität auch seinen Preis. Es gibt aber auch immer ein Tagesgericht, das günstig ist.

Dienstag:
Dienstag habe ich den Vormittag an der Sporthochschule verbracht und auch dort in der Mensa zu Mittag gegessen. Ich bin großer Mensafan und gehe mehrmals die Woche, super cool, dass das aktuell durch meinen Studentenstatus funktioniert. Ich esse in der Mensa immer dasselbe: einen großen Salat mit allen möglichen Dingen, Olivenöl und Kürbiskerne drauf.

Flat White bei Coffee Gang

Den zweiten Teil des Tages habe ich dann aber in der Stadt verbracht und aus meinem liebsten Café Coffegang am Zülpicher Platz gearbeitet. Cappuccino mit Hafermilch und los 🙂 Dienstag habe ich auch noch etwas neues ausprobiert: ich habe mir ein frisch gebackenes Laib Brot beim neueröffneten Bäcker prôt im Belgischen Viertel gekauft und mit nach Hause genommen. Das schmeckt wirklich super – dieses Mal hatte ich eine Körnervariante, das nächste Mal teste ich das klassische Weizenbrot, das soll laut Verkäuferin so richtig ‚fluffig‘ sein 🙂 Da gab es dann nach dem Training noch eine Scheibe geröstetes Brot mit Zucchini-Rührei.

Mittwoch:
Mittwoch war Düsseldorf-Day, ich bin in unser Büro gefahren und habe von dort aus gearbeitet. Als ich los wollte zeigte mir das Handy allerdings richtig viel Stau an, deswegen habe ich spontan entschieden, die ersten zwei Arbeitsstunden in das Café Rotkehlchen auf der Venloer Straße in Ehrenfeld zu verlegen. Ziemlich hipsterig hier, mit lustigen Kellnern und Gästen. Morgens insbesondere jüngere Mütter, die ihr Baby umgeschnallt haben. Ich passte mit meiner Hafercappuccino-Bestellung bestens ins Gesamtbild. Das kleine Stück Nussecke, das dazu gereicht wurde (vegan natürlich), hat auch super geschmeckt. Super Start 🙂

In Düsseldorf habe ich dann mit einer Kollegin im Greentrees zu Mittag gegessen. Dort gibt es gesundes Zeug, von der Smoothie-Bowl über Salate bis hin zu Bananenbrot und Energy-Balls. Für mich gab es dort den ‚All green salad‘ mit Quinoa, Brokkoli, Spinat & Co. – super lecker.

Abends war ich nach dem Training dann nochmal auswärts essen… Es gab vietnamesisches Curry im Bonjour Saigon in der Moltkestraße und anschließend ein Waldmeister-Wassereis vom Kiosk, wie in der Kindheit. Und ich bin erstmalig mit einem dieser E-Roller gefahren, was ich als absoluter Verkehrschaot auch besser nur wirklich selten tun sollte. Aber es hat echt Spaß gemacht, kleiner Adrenalinboost zu später Stunde.

Donnerstag:
Am Donnerstag habe ich mit einer lieben Co-working-Partnerin Valerie im Hommage gearbeitet. Das Café Hommage gibt es in Köln zweimal, einmal in der Friesenstraße, ein Miniladen (für Co-working eher ungeeignet) und im Erdgeschoss des 25hour Hotel im Klapperhof. Das Motto des Ladens ist ‚Universum‘ – es gibt u.a.die Neptun-Smoothiebowl und kleine schokoladige Spaceballs zur Stärkung. An diesem Morgen habe ich Rührei mit Roggenbrot und Hummus gegessen, dazu Kaffee. Man kann da wirklich gut ein paar Stündchen sitzen und arbeiten, kann ich empfehlen. Am Mittag habe ich meine Brüder und Cousinchen kurz im Café Buur getroffen – ein Café vor dem fast immer eine Schlange steht und ganz viele Instagram-Fotos gemacht werden. Da ich ja gut gefrühstückt habe, gab es nur eine Scheibe Bananenbrot – aber der Rest hat ein paar Dinge ausprobiert.

Orientalisch-angehauchtes Mittagessen meiner Cousine bei Café Buur

Donnerstagabend habe ich eine Freundin zum Abendessen in der Südstadt getroffen. Wir sind in das italienische Restaurant Massimo gegangen und saßen in der Abendsonne draußen, echt richtig schön. Man kann da nicht reservieren und es ist immer gut besucht, aber zu zweit haben wir einen Platz bekommen, allerdings in kuschliger Nähe zu anderen Leuten, die am selben Tisch saßen. Das hat dazu geführt, dass sich die Gespräche am Ende vermischt haben. Am Ende haben wir mit Frank, Dieter und Uwe gequatscht und gesellschaftliche Probleme besprochen. Mit dem Abschieds-Limoncello, den das Massimo zur Rechnung reicht, haben wir noch angestoßen und dann ging es nach Hause. Klassischer Köln-Moment.  <3

Freitag:
Freitagfrüh war ich nach dem Training im Coffeegang und danach kurz im Balthasar in Sülz. Da treffen sich ein paar weibliche Mitglieder meiner Familie, nachdem sie auf dem Markt auf dem Auerbachplatz spaziert sind. Draußen auf der Terrasse des Balthasars gab es Ingwertee und Körnerbrötchen mit Käse.

Freitagabend habe ich mich nach einer äußerst intensiven Sportsession mit einer Freundin im LU am Zülpicher Platz getroffen, ein echt leckerer Vietnamese, bei dem man jedes Gericht auch in eine vegetarische Variante mit Tofu umwandeln lassen kann. Für mich gab es eine Gemüsepfanne mit Tofu und Tamarindensoße.

Samstag:
Samstag ging es für mich das zweite Mal diese Woche nach Düsseldorf. Ich habe an einem Vorbereitungsworkshop für eine anstehende Chinareise teilgenommen. Nach dem dreistündigen Workshop haben wir dann natürlich auch Chinesisch gegessen – im Restaurant Rosengarten. Es war ein ‚authentischer‘ Chinese, auch wenn es mir in China doch noch etwas besser schmeckt. Wir haben an einer kreisrunden Platte gesessen, auf der alle Gerichte abgestellt wurden. Durch Drehen der Platte konnte man seine Ziel-Schüssel zu sich ranholen. Es gab Pekingente (wird mit Soße und Gurkenstücken in einen kleinen Pfannkuchen eingewickelt, super lecker) und viele komische Fleischgerichte, von den meisten habe ich die Finger gelassen. Auberginentopf und Wasserspinat waren hier meine Go-to Gerichte. Dazu gab es ein kühles Tsingtao-Bier. Ich freue mich jetzt schon so sehr auf drei Wochen lang chinesisches Essen.

Sonntag:
Sonntags habe ich nach dem Hotelfrühstück in Düsseldorf und einem schnellen Kaffee bei Coffeegang nach dem Training nichts mehr auswärts gegessen. Das war diese Woche ja eh verrückt… dieser Plan hier hat mir definitiv vor Augen geführt, dass ich mal öfter zuhause essen sollte. Demnächst dann 7 Days of Cooking 🙂

Kategorien: Allgemein

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