Ich bin ein Riesen-Sportfan und habe in Köln schon einiges ausprobiert – aber auch viel noch nicht gesehen. Meine Lieblingsorte für Sport in Köln teile ich in diesem Artikel mit euch. Ich mache gerne Kraftsport mit Gewichten – am liebsten besuche ich Kurse, bei denen ich mich unter Anleitung von Trainern auspowern kann und es einen guten Kraft-Ausdauer-Mix gibt. Diese Art von Sport kostet natürlich etwas mehr als ein klassisches Fitnessstudio à la McFit. Für mich ist es aber genau das Richtige 🙂 Bei Fragen könnt ihr natürlich jederzeit auf mich zukommen. Und Tipps für andere Sportstätten nehme ich auch super gerne entgegen.

1. Krafthaus

 

Mein Haupt-Studio in den letzten Jahren war das Krafthaus, das super zentral in unmittelbarer Nähe zum Rudolfplatz liegt. Das Krafthaus ist kein klassisches Fitnessstudio – man kann nicht einfach hin und an Geräten trainieren. Es ist ein kursbasiertes Studio, mit einem umfassenden Kursplan. Angeboten werden zwei Functional Fitnesskurse, Gewichtheben, Boxen und Power Plate (mit einer Vibrationsplatte). Ich selber mache hauptsächlich Functional Fitness und Gewichtheben. Das Training im Krafthaus ist recht persönlich – man kennt die Trainer und auch die anderen Teilnehmer. Die maximale Teilnehmerzahl ist 12 – wenn so viele Leute kommen, ist das kleine Studio auch wirklich gut gefüllt. Meistens sind wir aber eher so zwischen vier und acht Leuten. Man kann sich im Krafthaus ganz fantastisch auspowern, unter Anleitung von netten, kompetenten und motivierenden Trainern. Was manchmal etwas stört: Das Krafthaus hat keine Dusche.

http://krafthaus-koeln.de/

 

    2. Kader 1

     

    Im Frühjahr 2018 ist Köln um eine Fitness-Attraktion reicher geworden: Das Kader 1. Ein super Fitnessstudio am Barbarossaplatz. Im Kader 1 kann man sowohl alleine an Geräten trainieren als auch einen Kurs besuchen. Das Trainingsniveau ist im Kader 1 sehr hoch – hier trainieren Athleten, es ist sehr professionell. Aber auch Einsteiger können sich hier schnell verbessern. Das Gym ist groß, sehr hell und hervorragend ausgestattet. Das Kursangebot reicht von ‚Functional Bodybuilding‘ über ‚Powerlifting‘ hin zu einem reinen Ausdauerkurs. Es gibt es auch einen Yoga-Kurs, den habe ich aber noch nicht ausprobiert und kann deshalb nichts dazu sagen. Ich habe mir von einem der sehr fähigen Trainer einen Trainingsplan erstellen lassen, basierend auf meinen Fähigkeiten, Zielen und Präferenzen. Jetzt muss ich nicht mehr verwirrt und bemüht meine Unkenntnis zu verstecken durch das Gym laufen, wenn ich mal alleine trainiere. Ich bin gespannt auf die Ergebnisse 🙂

    https://www.kader1.com/

     

    3. Yoga 39

     

    Ab und zu mache ich auch gerne Yoga – allerdings am liebsten die ‚heiße‘ Variante. Bikram-Yoga habe ich vor etwa fünf Jahren zum ersten Mal gemacht und möchte ich seitdem nicht mehr missen. Ich mache es nicht so super oft, da damit einfach ein ziemlicher zeitlicher Aufwand verbunden ist. Ein Kurs dauert 90 Minuten, aber man sollte etwa 15 Minuten vorher da sein und im Anschluss ist noch duschen angesagt – 2 Stunden muss man also für da Hot Yoga schon einplanen. Beim Hot Yoga macht man bei 39 Grad Raumtemperatur ein vordefiniertes Programm am Yoga-Positionen – oder Asanas, im Fachjargon. Aufgrund der Hitze sind die Übungen super anstrengend – meine Sportkleidung kann ich danach immer auswringen (nicht übertrieben). Währenddessen fragt man sich doch relativ oft wieso man sich das gerade antut. Nach dem Duschen weiß man es dann wieder: Man fühlt sich wirklich wie neugeboren, frisch geschlüpft. Hot Yoga ist für mich eine Art aktive Meditation, ich kann mich auf mich selbst konzentrieren und denke nicht nach, sondern bin voll im Moment. Und es fühlt sich auch an wie Detox, man schwitzt alles aus. Manche Menschen haben etwas Kreislaufbeschwerden beim Hot Yoga – für mich kein Thema. Ich kann es auf jedem Fall jedem empfehlen, einfach mal ausprobieren 🙂

     

    http://www.yoga39.de

     

      4. Stadtwald

      Die günstigste Fitness-Location ist der Stadtwald in Müngersdorf/ Braunsfeld/ Lindenthal. Ich wohne in Ehrenfeld und laufe regelmäßig meine 10 Kilometer Runde durch den Stadtwald. Ich liebe es draußen Sport zu machen, das fehlt mir bei den Studios etwas. Ich höre beim Laufen Podcasts, denke nach und freue mich über die Natur und die frische Luft. Im Stadtwald begegnet man vielen anderen Läufern und am Wochenende auch Spaziergängern – ich finde es immer eine super schöne Atmosphäre. Generell finde ich draußen laufen eine super Möglichkeit für Regenerationstage, an denen kein Krafttraining drin ist. Und es ist für Menschen, die beruflich viel unterwegs sind eine tolle Option um sich fit zu halten – denn Laufen kann man wirklich überall. Einfach Laufschuhe einpacken und los 🙂

       

      Yes, das waren meine vier Tipps. Ich würde in der nahen Zukunft sehr gerne mal Kampfsport ausprobieren… Falls da jemand was empfehlen kann, her damit 🙂

       

      Viele Grüße und frohes Sporteln

      Liesa

       

      Kategorien: Allgemein

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